Volksbank Modau weist robuste Geschäftsentwicklung auf

„Besser als erwartet hat sich das Ergebnis der Volksbank Modau eG im Jahresabschluss 2016 dargestellt“, berichtet der Vorstandsvorsitzende Peter Gabler. Zwar ist die weiterhin fortdauernde Niedrigzinspolitik der EZB in einem leichten Rückgang des Zinsüberschusses spürbar geworden, dennoch konnte bei einem robusten Provisionsergebnis und mit reduzierten Verwaltungsaufwendungen ein Betriebsergebnis vor Bewertung nahezu auf Höhe des Vorjahres erzielt werden (3,0 Mio. Euro, Vj. 3,1 Mio. Euro). „Damit bestätigt sich unser Geschäftsmodell weiterhin als nachhaltig und erfolgreich“, so Gabler weiter.

Vorstandsmitglied Jürgen Schmitt ergänzt, „es wird deutlich, dass unsere Mitglieder und Kunden auch im Zeitalter immer weiter fortschreitender Digitalisierung neben praktischen Serviceleistungen nach wie vor Wert auf eine qualifizierte und ganzheitliche Beratung in einem persönlichen Gespräch vor Ort legen. Dafür bieten wir mit unseren fünf modern ausgestatteten Geschäftsstellen die gewünschte Kundennähe, um auch in der Zukunft ein verlässlicher Partner für alle Finanzangelegenheiten zu sein.“

Trotz Zeiten, in denen quasi keine Zinsen mehr auf Einlagen gezahlt werden, war im vergangenen Jahr ein hohes Bedürfnis der Geldanlage bei den Mitgliedern und Kunden der Volksbank Modau eG zu verspüren. Im Rahmen einer qualifizierten Beratung sind die Anlagen jedoch kaum in klassischen Bankprodukten der Bankbilanz erfolgt, vielmehr fanden vermehrt Investitionen in Fondsanlagen bei dem genossenschaftlichen Verbundpartner Union Investment statt. Damit verzeichnen die außerbilanziellen Kundeneinlagen einen Zuwachs von rd. 20 Mio. Euro. Insgesamt beträgt das betreute Kundenanlagevolumen nunmehr 436 (Vj. 414) Mio. Euro. Die hohe Liquidität der Kunden wurde zudem verstärkt genutzt, Kredite im Rahmen der Möglichkeiten zu tilgen, dem einhergehend war eine geringere Nachfrage nach Neukrediten zu verspüren. Das betreute Kundenkreditvolumen beläuft sich somit auf 209 (Vj. 220) Mio. Euro. Die Bilanzsumme verzeichnet einen moderaten Zuwachs von 1,2 % auf nunmehr 335 Mio. Euro.

Aus dem guten Ergebnis nach Steuern von 2,3 (Vj. 2,4) Mio. Euro soll die überdurchschnittliche Eigenkapitalausstattung weiter gestärkt werden. Der Vertreterversammlung wird im Einvernehmen mit dem Aufsichtsrat eine Dividende von 5 % auf die Geschäftsguthaben der nunmehr 7.020 Mitglieder vorgeschlagen.

Gabler sieht für 2017 die Herausforderungen in einem Jahr der weiter fortbestehenden Niedrigzinsen als anspruchsvoll, „wir prognostizieren einen moderaten Rückgang des Zinsergebnisses. Belastend werden auch die weiter zunehmenden Anforderungen an die Regulatorik wirken. Mit weiteren Prozessoptimierungen und einem strikten Kostenmanagement sehen wir die Bank jedoch gut aufgestellt, um das neue Geschäftsjahr wiederum erfolgreich meistern zu können.“